konsvervative Leistungen

 

Kassenleistungen:

Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen haben Anspruch auf gesetzlich festgelegte vertragsärztliche Leistungen.

Die gesetzlichen Krankenkassen stellen sicher, dass ihre Mitglieder durch die Vertragsärzte in ausreichendem Maße mit den notwendigen und zweckmäßigen Leistungen versorgt werden. Die Vertragsärzte sind verpflichtet, die im Leistungskatalog der Krankenkassen gesetzlich festgelegten Leistungen unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen zu erbringen.

Wir bieten Ihnen ein breites qualifiziertes Spektrum fachärztlicher Leistungen zur kassenärztlichen Vorsorge, Früherkennung und Behandlung orthopädischer und chirurgischer Erkrankungen.

Diagnostische Verfahren

Icon 01

Informationen

Zur eigenen bildgebenden Diagnostik von Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates verfügen wir über

Digitales Röntgen

Sonographie

DXA-Osteodensitometrie

 

Digitales Röntgen

Unsere eigene moderne Röntgenanlage zur Diagnostik des Skelettapparates digitalisiert die erstellten Röntgenaufnahmen in optimaler Bildqualität, zur möglichen computergerstützten Nachbearbeitung, zur Speicherung im internationalen DICOM-Format und zur digitalen Archivierung der Bilder.

Vorteile der digitalen Röntgentechnik im Vergleich zum konventionellen Röntgen für unsere Patienten sind die

  • verbesserte Diagnostik
  • meist geringere Strahlenbelastung

> zurück nach oben

Sonographie

Die Sonographie ("Ultraschalluntersuchung") setzen wir ein zur Diagnostik von Erkrankungen/Verletzungen der

  • Gelenke (Arthritis, Zysten, Ganglien, Hüftscreening bei Neugeborenen)
  • Sehnen (Tendinitis, Ruptur)
  • Muskulatur (Faserriss, Hernien)
  • Schleimbeutel

und zur als Doppler-Sonographie zur Untersuchung des peripheren Gefäßsystemes bei

  • Durchblutungsstörungen
  • Venenerkrankungen (Krampfadern)

> zurück nach oben

DXA-Osteodensitometrie

Zur Frühdiagnostik der Osteoporose bieten wir unseren Patienten gemäß Leitlinie des DVO die DXA-Osteodensitometrie an.

Die zur Messung der Knochensubstanz an der

  • Lendenwirbelsäule und
  • Hüfte (Oberschenkelhals)

erforderliche Strahlendosis beträgt bei dieser Untersuchung im Gegensatz zu anderen Röntgentechniken nur etwa 1 Promille der natürlichen Strahlenbelastung/Jahr.

Bislang ist die DXA-Osteodensitometrie zur Frühdiagnostik für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen eine Wahlleistung.

> zurück nach oben

Orthopädische Schmerztherapie

Icon 04

Informationen

Die meisten Patienten unserer orthopädisch-chirurgischen Gemeinschaftspraxis haben akute oder chronische Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates.

Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Konservative orthopädische Schmerztherapie

 

Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Schmerzen an der Wirbelsäule und den Extremitäten werden am häufigsten verursacht durch

  • Funktionsstörungen (Blockaden, muskuläre Dysbalancen, insuffizienter Kapsel-, Bandapparat)
  • Überlastungsschäden (Übergewicht)
  • degenerative Veränderungen (Bandscheibenverschleiß, Arthrosen, Tendinosen)
  • Bandscheibenvorfälle
  • Neuralgien (Ischiaswurzelreizungen, Karpaltunnelsyndrom)
  • rheumatische Entzündungen (Polyarthritis, Polymyalgie, Morbus Bechterew)
  • Osteoporose
  • Fehlbildungen (Hüftdsyplasie, Gleitwirbel, Skoliose)

Akute Schmerzen haben bei aller negativen Erfahrung eine wichtige Funktion: durch Schon- und Entlastungshaltung kann eine weitere Schädigung der schmerzhaften Struktur des Stütz- und Bewegunsgapparates vermieden werden.

Chronische Schmerzen sind dagegen oft Folge bleibender krankhafter Veränderungen.

Chronischer Schmerz verliert oft die ursprüngliche Warnfunktion und kann zunehmende psychologische Begleiterscheinungen mit veränderter Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitunng auslösen.

Verselbstständigter chronifizierter Schmerz wird zur Schmerzkrankheit.

> zurück nach oben

Konservative orthopädische Schmerztherapie

Unser konservatives orthopädisch-chirurgisches Behandlungsspektrum akuter und chronischer Schmerzen zur Vermeidung der Schmerzkrankheit umfasst

  • individuelle Medikamenteneinstellung
  • Injektionen (lokal, paravertebral, intraartikulär)
  • Nervenwurzelinfiltrationen
  • Chirotherapie
  • Akupunktur

und als bewährte Ergänzungen zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen als Wahlleistungen

  • Lasertherapie
  • Kinesiotaping
  • Extrakorporale Stoßwellentherapie
  • Pulsierende Signal Therapie

Wir halten engen interdisziplinären Kontakt im Netzwerk "Fachärzte Eltville" zur fachübergreifenden Behandlung und bieten Ihnen unsere Zusammenarbeit mit spezialisierten Schmerztherapeuten an.

> zurück nach oben

Arthrosetherapie

Icon 04

Informationen

Ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die konservative und operative Therapie arthrotischer Gelenkerkrankungen.

Als Arthrose wird der krankhafte Verschleiß von Gelenken bezeichnet, der über das alterstypische Ausmaß natürlicher Abnutzungsprozesse hinausgeht.

Krankheitsbild der Arthrose

Therapie der Arthrose

 

Krankheitsbild der Arthrose

Die Ursachen einer Arthrose sind vielfältig, allen gemeinsam ist das Missverhältnis zwischen Belastbarkeit und Belastung der betroffenen Gelenke.

Typische Krankheitsbilder mit bekannter Ursache sind:

  • Finger-Polyarthrose mit familiärer Häufung bei erblicher Veranlagung
  • Dysplasie-Coxarthrose bei erblicher Belastung zur Fehlbildung der Hüftgelenke
  • Arthrose bei Fehlbelastung durch Beinachsenfehler
  • Arthrose nach Entzündungen und Verletzungen des Gelenkes
  • Arthrose durch Überlastung (Übergewicht, Sport, Beruf)

Arthrose beginnt mit der Schädigung des Knorpels, die in vier Schweregrade unterteilt wird:

Zunächst verliert der Gelenkknorpel seine Elastizität, danach entwickeln sich Oberflächendefekte mit Knorpelabrieb, freien Gelenkkörpern bis zum letztlich vollständigen Knorpelverlust des Gelenkes.

Der direkte Kontakt der Knochen im Gelenkspalt führt zur knöchernen Deformierung des Gelenkes, zur Bewegungseinschränkung mit zunehmendem Funktionsverlust der Bänder, Sehnen und Muskeln des erkrankten Gelenkes.

Patienten mit arthrotischen Gelenkbeschwerden haben

  • chronische Schmerzen bei Bewegung und Belastung
  • Schmerzen in Ruhe
  • Schwellungen der Gelenkkapsel
  • Schwellungen durch Gelenkerguss
  • akute entzündliche Schmerzen bei aktivierter Arthrose

Die abnehmende Gebrauchsfähigkeit des Gelenkes im Alltag, im Beruf und beim Sport führt letztlich zur chronischen Behinderung.

> zurück nach oben

Therapie der Arthrose

Unverzichtbar ist die Minimierung von Risikofaktoren, im besten Fall noch vor Entwicklung arthrotischer Gelenkveränderungen

Dazu gehört die rechtzeitige Behandlung von Knochen- und Gelenkerkrankungen wie der Fehlbildung der Hüften bereits im Säuglingsalter, von Erkrankungen der Wachtumsfugen bei Kindern oder etwa Verletzungen mit Achsenfehlern von Knochen und Gelenken.

Dazu gehört auch die Vermeidung von Überlastungsschäden durch übermäßige (sportliche) Belastung und Übergewicht.

> zurück nach oben

  • Konservative symptomatische Therapie

Schmerzen und Schwellungen des Gelenkes werden bedarfsweise und möglichst nur für kurze Zeit medikamentös mit Analgetika und nichtsteroidalen Antirheumatika behandelt.

Bei ausgeprägtem Verlauf einer aktivierten Arthrose führt die Punktion des Gelenkergusses und die Injektion eines Kortikosteroids in das entzündete Gelenk zu rascher Linderung.

Regelmäßige Eigenübungen sind Voraussetzung zur Verbesserung der Beweglichkeit des Gelenkes, zur Dehnung und Kräftigung der zugehörigen Muskulatur - wenn erforderlich durch Verordnung von Physiotherapie, um den Patienten zu geeigneten Übungen anzuleiten.

Akupunktur ist eine bewährte Behandlung arthrotischer Gelenkbeschwerden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bislang die Kosten der Therapie chronischer Schmerzen bei Arthrose des Kniegelenkes und chronischer Kreuzschmerzen. Auch Arthrosen anderer Gelenke behandeln wir mit Akupunktur (als Wahlleistung) mit gutem Erfolg.

> zurück nach oben

  • Konservative krankheitsmodifizierende Therapie

Prinzip der Behandlung ist die prophylaktische und therapeutische Unterstützung des Knorpelstoffwechsels, um die Ausbildung arthrotischer Schäden zu verhindern oder zu verzögern.

Unverzichtbar für die Ernährung des Knorpels sind Chondroitin, Glucosamin und insbesondere Hyaluronsäure.

  • Hyaluronsäure

verbessert neben anderen Effekten die Elastizität des Knorpelgewebes, die wesentlich für die Funktion des Knorpels als Gleitfläche und als Dämpfer für Druck- und Stoßbelastungen ist.

Hyaluronsäure wird ins Gelenk gespritzt, um eine ausreichende Wirkung unmittelbar am Knorpel zu gewährleisten.

  • Pulsierende Signal Therapie (PST)

Die nichtinvasive PST fördert mit den Strömen eines Magnetfeldes die Aufnahme von Nährstoffen und Flüssigkeit in das Knorpelgewebe zur Verbesserung der Elastizität und Belastbarkeit. Die Kombination von PST und Hyaluronsäure-Injektionen kann den Schutz des Knorpelgewebes steigern helfen.

Die Behandlung mit Hyaluronsäure oder PST ist eine Wahlleistung für gesetzlich krankenversicherte Patienten.

Viele Zusatzversicherungen bieten aber zumindest eine Kostenbeteiligung an.

> zurück nach oben

  • Operative Therapie der Arthrose

Nach Ausschöpfung konservativer Behandlungsmöglichkeiten umfasst unser operatives Spektrum

  • minimalinvasive arthroskopische Operationen

der Schulter-, Ellenbogen-, Knie- und Sprunggelenke, die wir überwiegend ambulant durchführen.

Bei fortgeschrittener Arthrose der Schulter- und Kniegelenke bieten wir unseren Patienten die differenzierte
  • endoprothetische Versorgung

unter stationären Bedingungen an.

> zurück nach oben

 

 

 

> zurück nach oben

Chirotherapie

Icon 03

Informationen

Viele körperliche Beschwerden lassen sich auf funktionelle Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates zurückführen.

Grundlagen der Chirotherapie

Beschwerden bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule

Manualmedizinische Diagnostik der Funktionsstörung

Chirotherapie der Wirbelsäule

 

Grundlagen der Chirotherapie

Die Chirotherapie befasst sich mit schmerzhaften Funktionsstörungen der Wirbelsäule, der Gelenke und der zugehörigen Muskulatur.

Häufig finden sich chirotherapeutische Befunde am Stütz- und Bewegungsapparat mit interdisziplinären Beschwerden zwischen

  • Orthopädie
  • Unfallchirurgie
  • Sportmedizin
  • Allgemeinmedizin
  • HNO-Heilkunde
  • Neurologie

Als Schwerpunkt der Manuellen Medizin ist die Chirotherapie wichtiges nichtinvasives Element der Funktionsdiagnostik und der Therapie allein durch die Hand des geschulten ärztlichen Chirotherapeuten.

Die Berufsbezeichnung Chirotherapie ist gesetzlich geschützt. Im Gegensatz zu Chiropraktikern sind ausschließlich wir als Fachärzte nach intensiver zusätzlicher Ausbildung und bestandener Prüfung berechtigt, Funktionsstörungen des muskuloskeletalen Systems chirotherapeutisch zu behandeln.

> zurück nach oben

Beschwerden bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule

Schmerzhafte Funktionsstörungen der Wirbelsäule mit Bewegungseinschränkung und muskulären Verspannungen entstehen häufig durch Blockaden von Wirbeln, im Volksmund auch als "ausgerenkter Wirbel" bezeichnet.

Ursache der Blockaden sind meist falsche Bewegungen oder Belastungen, Fehlhaltungen oder Unfälle, seltener Erkrankungen innerer Organe mit sekundärer Wirbelblockierung.

Wirbelblockaden können begleitende Reizungen von Nerven und Muskelketten verursachen mit

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Seh- und Hörstörungen
  • Schluckstörungen
  • Atem- und Herzbeschwerden
  • Bauchbeschwerden
  • Schmerz- und Missempfindungen in Armen und Beinen

> zurück nach oben

Manualmedizinische Diagnostik der Funktionsstörung

Wirbelblockaden werden mit Hilfe sensibler manueller Diagnostik durch auffällige Tastbefunde an Wirbelsäule und Muskulatur sowie differenzierter Funktionsprüfung der Wirbelsäule festgestellt.

Wichtig vor geplanter erstmaliger chirotherapeutischer Behandlung ist die (radiologische) Abklärung möglicher struktureller Veränderungen mit Wirbelschädigungen oder Osteoporose insbesondere im Bereich der Halswirbelsäule.

> zurück nach oben

Chirotherapie der Wirbelsäule

Voraussetzung für eine effiziente Therapie ist eine möglichst entspannte schmerzarme Körperhaltung des Patienten durch entsprechende Lagerung und der obligate vorsichtige Probezug des blockierten Wirbelgelenkes in Behandlungsstellung.

Anschließend lösen wir die Wirbelblockade mit einem sparsam dosierten mobilisierenden oder manipulierenden Impuls in die freie Bewegungsrichtung des Gelenkes.

Insbesondere an der Halswirbelsäule beschränken wir uns auf schonende Grifftechniken nur allein mit unseren Fingerkuppen, um das äußerst seltene Risiko einer Durchblutungsstörung durch Schädigung der Schlagadern zum Kopf weiter zu minimieren.

Meist ist kurz nach der Chirotherapie bereits eine Besserung der Beschwerden spürbar. Die vollständige Rückbildung der begleitenden Muskelverspannungen kann einige Tage dauern.

Wichtigste vorbeugende Maßnahme zur Vermeidung erneuter Blockaden ist die regelmäßige geeignete sportliche Betätigung zur Entwicklung der Rumpfmuskulatur. Gut trainierte Rücken- und Bauchmuskeln stützen und entlasten als natürliches Korsett die Wirbelsäule nicht allein nur bei Funktionsstörungen.

> zurück nach oben

Kinderorthopädie

Icon 04

Informationen

 

Die Kinderorthopädie macht sich zur Aufgabe, alterstypische Veränderungen der gesunden körperlichen Entwicklung von krankhaften Wachstumsstörungnen zu unterscheiden, Fehlwachstum durch geeignete Maßnahmen zu korrigieren und Folgeerkrankungen zu verhindern - ganz im Sinne der 1741 veröffentlichten Werke des Medizinprofessors Nicolas Andry, die dem gesamten Fachgebiet der Orthopädie seinen Namen gegeben haben.

Kindliche Erkrankungen der unteren Extremitäten

Wirbelsäulenerkrankungen bei Kinder und Jugendlichen

"Wachstumsschmerz"

 

Kindliche Erkrankungen der unteren Extremitäten

Hüftdysplasie

Nicht erkannt oder verspätet behandelt führt die häufigste angeborene Anlagestörung eines Gelenkes zum Fehlwachstum der Hüftgelenke bis hin zur Verrenkung (Hüftluxation) mit der Notwendigkeit aufwändiger Operationen bei den betroffenen Kindern. Aus der Fehlbildung resultiert ein vorzeitiger Verschleiß der Hüftgelenke (Dysplasie-Coxarthrose) mit dauerhafter Behinderung schon junger Erwachsener.

  • Ultraschalldiagnostik der Säuglingshüften

Erst die Entwicklung der Ultraschalldiagnostik von Säuglingshüften ermöglichte die frühzeitige Diagnose und rechtzeitige Therapie der Hüftdysplasie. Als wissenschaftlicher Assistent war Dr. Kranz zwischen 1989 und 1992 an einer großen Studie der Orthopädischen Universitätsklinik Mainz beteiligt, die mit zur bundesweiten Einführung des sonographischen Hüftscreenings bei allen Neugeborenen bis zur 6.Lebenswoche beitrug.

Die sonographische Beurteilung der Säuglingshüften unterscheidet altersabhängig verschiedene Stadien der Hüftreife, bis zur 12.Lebenswoche muss sich bei gesunder Entwicklung ein sonographisch reifes Hüftgelenk zeigen.

Säuglingshüften mit noch altersgemäßer Reifungsverzögerung werden kontrolliert bis zum Nachweis sonographisch reifer Hüftgelenke spätestens in der 12.Lebenswoche. Bei mangelhafter Nachreifung wird eine Behandlung erforderlich.

Ein krankhaftes Reifungsdefizit macht eine Behandlung unabhängig vom Alter des Säuglings notwendig. In den meisten Fällen ist die Therapie mit einer Spreizhose oder Spreizschiene ausreichend, die bei konsequentem mehrwöchigem Gebrauch gute Erfolge zeigt.

Seit Einführung der Ultraschalldiagnostik der Säuglingshüften konnte die Zahl früherer, Kind und Eltern belastender stationärer Behandlungen und Operationen auf wenige Ausnahmen reduziert werden.

> zurück nach oben

Beinachsenfehler

Bei normalem Wachstum entwickeln sich aus den anfänglichen O-Beinen der Säuglinge über die X-Beine der Kleinkinder schließlich gerade Beinachsen.

Nicht alterstypische, krankhafte Beinachsenfehler wie

  • O-Beine
  • X-Beine
  • ungleiche Beinlängen

können durch Störungen des Knochenstoffwechsels, Erkrankungen der Wachstumsfugen, vorausgegangene Verletzungen verursacht sein. Unbehandelt führen sie zu Behinderungen und vorzeitigem Verschleiß der Hüft-, Knie- und Sprunggelenke.

> zurück nach oben

Fußdeformitäten

Die Kenntnis der gesunden Entwicklung kindlicher Füße ist Voraussetzung zur notwendigen altersgerechten Behandlung, aber auch zur Vermeidung überflüssiger Maßnahmen.

  • Klumpfüße
  • Sichelfüße

müssen bereits unmittelbar nach Geburt konsequent behandelt werden, abhängig vom Ausmaß können operative Maßnahmen erforderlich sein.

  • Knick-, Senk-, Platt-, Spreizfüße

Alter des Kindes und Ausprägung der Fehlstellung sind maßgeblich für eine Therapie. Grundsätzlich sind aktive Maßnahmen zur optimalen Ausbildung der die Füße stützenden Muskulatur anzuraten, Einlagen jedoch nicht bei jedem Kind notwendig.

> zurück nach oben

Wirbelsäulenerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Wichtig ist die rechtzeitige Erkennung von Fehlhaltungen und Fehlstellungen der Wirbelsäule, die im Wachstumsalter noch ohne Beschwerden bleiben können, beim Erwachsenen aber oft zu frühzeitigem schmerzhaftem Verschleiß und eingeschränkter Belastbarkeit führen.
  • Fehlhaltungen der Wirbelsäule

sind funktionelle Abweichungen der Wirbelsäule durch eine Haltungsschwäche der Rumpfmuskulatur ohne strukturelle Veränderungen der Wirbel.

  • Schiefhals
  • Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung)
  • Rundrücken
  • Hohlkreuz

können jedoch auch strukturelle Fehlbildungen und Fehlstellungen der Wirbelsäule sein, die meist in charakteristischen Wachstumsphasen auftreten.

  • Morbus Scheuermann (Wachstumsstörung der Brustwirbelsäule)
  • Block-, Halbwirbel (Fehlanlage von Wirbelkörpern)
  • Spondylolisthesis (Gleitwirbel der Lendenwirbelsäule)

machen als Ursache krankhafter struktureller Wirbelsäulenveränderungen häufig eine spezifische Therapie erforderlich. Die frühzeitige Diagnose erspart dem Kind aber oft aufwändige Behandlungen und verhindert gravierende Spätfolgen im Erwachsenenalter.

> zurück nach oben

"Wachstumsschmerz"

Wachstumsschmerzen werden erklärt mit Spannungsschmerzen an der Knochenhaut, die durch beschleuigtes Wachstum aufgrund erhöhter Ausschüttung des Wachstumshormons insbesondere nachts auftreten.

"Wachstumsschmerz" ist immer eine Ausschlussdiagnose, zuvor müssen behandlungsbedürftige Erkrankungen wie

  • Coxitis fugax ("Hüftschnupfen")
  • Morbus Perthes (Knochennekrose des Hüftkopfes)
  • Epiphyseolysis capitis femoris lenta (Hüftkopfgleiten)
  • Osteochondrosis dissecans (Knochennekrose im Knie-, Sprunggelenk)

zwingend vom harmlosen Wachstumsschmerz in den Beinen abgegrenzt werden.

> zurück nach oben

Sportmedizinische Beratung und Betreuung

Icon 04

Informationen

Sport kommt in unserer Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle zu.

 

Bedeutung der Sportmedizin

Überlastungsschäden und Verletzungen beim Sport

Interne und externe Faktoren

Therapie und Beratung

 

Bedeutung der Sportmedizin

Stetig nimmt die Zahl der Menschen zu, die bei zunehmenden Bewegungsmangel im Beruf vielfältige sportliche Angebote als Ausgleich nutzen und sogar leistungsorientiert trainieren. Zu hohe Trainings- und Wettkampfintensitäten bergen das Risiko von Überlastungsschäden des Stütz- und Bewegungsapparates.

Diesen Breiten- und ambitionierten Freizeitsportlern steht eine große Gruppe gegenüber mit sich häufenden orthopädischen Erkrankungen und Schäden durch zu wenig Bewegung.

Als Orthopäden und  ausgebildete Sportmediziner befassen wir uns unter präventivem und therapeutischen Ansatz mit beiden Gruppen und profitieren von unseren eigenen Erfahrungen als Sportler und Betreuer:

Dr. Kranz war Tennisoberliga-Spieler, hat als Übungsleiter des Deutschen Tennis-Bundes zahlreiche Vereinsmannschaften trainiert und als Sportmediziner betreut, und läuft seit Jahren Marathon.

> zurück nach oben

Überlastungsschäden und Verletzungen beim Sport

Unser  orthopädisches und sportmedizinisches Spektrum umfasst die Verhütung und Behandlung von zahlreicher Überlastungsschäden wie

  • Tennis-, Werfer-Schulter
  • Tennis-, Golfer- Ellenbogen
  • Sportler-Leiste
  • Läufer-, Springer-Knie
  • Schienbeinkanten-Syndrom
  • Achillodynie

als Synonyme für akute und chronische Erkrankungen von Sehnen, Sehnenansätzen und der Knochenhaut durch Fehl- und Überlastung sowie

  • Muskel-Schäden, -Verletzungen (Verhärtungen, Zerrungen, Risse)
  • Schäden, Verletzungen des Knie- und Sprunggelenkes (Meniskus, Bänder, Knorpel) und anderer Gelenke
  • Stressfrakturen (Mittelfuß, Unterschenkel)

> zurück nach oben

Interne und externe Faktoren

Zur Vermeidung zukünftiger Schäden und Verletzungen beim Sport prüfen wir mögliche innere Faktoren wie

  • Beinachsenfehler, Beinlängendifferenzen
  • Wirbelsäulenverkrümmungen
  • muskuläre Dysbalancen
  • Insuffizienzen des Kapsel-, Bandapparates

Äußere Faktoren einer Anfälligkeit für Schäden und Verletzungen wie

  • falsche Ausrüstung
  • mangelhafte sportliche Technik
  • fehlerhafter Trainingsaufbau
  • ungenügende Regeneration

versuchen wir mit dem betroffenen Sportler zu analysieren.

> zurück nach oben

Therapie und Beratung

Zur raschen Rückkehr des Sportlers ins Training offerieren wir unser breites Angebot konservativer Behandlungen wie

  • Kinesiotaping
  • Lasertherapie
  • extrakorporale Stoßwellentherapie
  • Akupunktur
  • Arthroseprophylaxe

Wenn erforderlich können wir Knochenbrüche, Sehnenverletzungen, chronische Sehnenentzündungen, Bänderverletzungen, Meniskus- und Knorpelschäden operativ versorgen.

Patienten mit orthopädischen Problemen durch mangelnde Bewegung und Übergewicht, Patienten mit chronischen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates geben wir nach eingehender Untersuchung gerne sportmedizinische Empfehlungen zur Wahl geeigneter sportlicher Aktivitäten.

> zurück nach oben

Osteoporosetherapie

Icon 04

Informationen

Osteoporose ist die häufigste chronische Stoffwechselerkrankung des Skeletts.

Die WHO führt die Osteoporose unter den zehn weltweit wichtigsten Krankheiten und erwartet eine Zunahme der Erkrankungen aufgrund steigender Lebenserwartung der Bevölkerung.

Krankheitsbild der Osteoporose

Diagnostik der Osteoporose

Therapie der Osteoporose

 

Krankheitsbild der Osteoporose

Die im Volksmund als "Knochenschwund" bezeichnete Osteoporose führt neben dem über das Altersmaß hinausgehenden Verlust von Knochenmasse zur Störung des Knochenaufbaus mit verminderter Stabilität des Skeletts.

Schwerwiegende Folgen der Osteoporose sind Schmerzen und dauerhafte Behinderungen durch Knochenbrüche von Wirbelkörpern und den Oberschenkelhals. Gehäuft kommt es auch ohne adäquates Unfallereignis zu Oberarmkopf- und Handgelenksbrüchen.

Bekannt sind Risikofaktoren für das Auftreten osteoporotischer Knochenbrüche, die abhängig vom Alter und Geschlecht der Betroffenen zunehmende Bedeutung haben:

  • singuläre und multiple Wirbelbrüche
  • orale Medikation mit Kortison länger als 3 Monate
  • Stoffwechselerkrankungen (Nebenschilddrüse, TSH-Mangel, Diabetes mellitus Typ I, Testosteron-Mangel)
  • Sturzneigung
  • Untergewicht
  • Nikotinkonsum

und weitere Faktoren erhöhen das Risiko für (weitere) Knochenbrüche in den nächsten 10 Jahren um mehr als 20%.

Frauen haben allein mit Eintritt in die Wechseljahre bereits ein erhöhtes Risiko für eine Osteoporose.

> zurück nach oben

Diagnostik der Osteoporose

Neben der Analyse des Risikoprofiles und der orthopädischen Untersuchung gehört zur Abklärung einer Osteoporose die

  • Röntgenaufnahme der Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Laboruntersuchung (bei Wirbelbrüchen, erniedrigter Knochendichte, Hinweisen auf eine assoziierte Grunderkrankung)
  • DXA-Knochendichte-Messung

Als Maßnahme zur Früherkennung der Osteoporse ist die DXA-Knochendichte-Messung bislang eine Wahlleistung und nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.

Wir bieten unseren Patienten die DXA-Osteodensitometrie als Wahlleistung mit Messung der Knochensubstanz an Wirbelsäule und am Oberschenkelhals in unserer Praxis an.

> zurück nach oben

Therapie der Osteoporose

Generelle Osteoporose- und Sturzprophylaxe

Gemäß Leitlinie des Dachverbandes Osteologie DVO empfehlen wir

  • regelmäßige geeignete körperliche Aktivitäten zur Verbesserung der Muskelkraft und Koordination
  • Optimierung von Ernährung und Lebensstil (ausreichende Kalzium-, ggfs. zusätzliche Vitamin D3-Zufuhr, Sonnenlichtexposition, Nikotinentwöhnung)

Spezifische medikamentöse Therapie

Bei Vorliegen osteoporotischer Knochenbrüche, nicht altersgemäßer DXA-Knochendichte-Messung und/oder weiteren evidenten Risikofaktoren im Rahmen weiterführender interdisziplinärer Untersuchungen beginnen wir neben der Sicherstellung ausreichender Kalzium- und Vitamin D3-Zufuhr mit der Verordnung individuell geeigneter Medikamente zur

  • Hemmung weiteren Knochen-Schwundes
  • Stimulation der Knochen-Neubildung

zur Senkung des Risikos weiterer osteoportischer Knochenbrüche an der Wirbelsäule und den Extremitäten.

Die konsequente Einnahme spezifischer Medikamente ist in aller Regel über mehrere Jahre erforderlich, zur Behandlungskontrolle gehören üblicherweise Verlaufsuntersuchungen der Knochendichte in aussagefähigen Intervallen.

Auch Patienten mit spezifischer Osteoporosetherapie verbessern das Behandlungsergebnis durch die ergänzenden generellen Maßnahmen zur Osteoporose- und Sturzprophylaxe.

> zurück nach oben


 

Wahlleistungen:

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen definiert Art und Umfang des Anspruches ihrer Mitglieder auf notwendige, ausreichende und kostengünstigste kassenärztliche Leistungen der Vertragsärzte.

Der Katalog der gesetzlichen Krankenkassen beinhaltet nicht alle Leistungen, die medizinisch sinnvoll sind, sich präventiv und therapeutisch bewährt haben und ärztlich zu empfehlen sind.

Diese Maßnahmen sind - als individuelle Gesundheitsleistungen - Wahlleistungen der Versicherten, deren Kosten selbst zu zahlen sind, da keine Verpflichtung der gesetzlichen Krankenkassen zur Kostenübernahme besteht. 

Zur Optimierung ihrer Behandlung offerieren wir Ihnen auf Wunsch zusätzliche, wissenschaftlich etablierte medizinische Wahlleistungen, mit denen wir über viele Jahre beste Erfahrungen für unsere Patienten gesammelt haben.

Akupunktur (Wahlleistung)

Icon 01

Informationen

Die Akupunktur eröffnet uns bei vielen orthopädischen Krankheitsbildern erfolgreiche alternative Behandlungsansätze. 

 

Grundlagen der Akupunktur

Akupunktur bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Akupunktur als Wahlleistung

 

Grundlagen der Akupunktur

Die Akupunktur gehört zu den Säulen der Naturheilkunde. Etwa 2500 Jahre vor Christus wurde in China vom "gelben Kaiser" bereits das erste Lehrbuch der Akupunktur verfasst, die seither ein wichtiges Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist.

Der ganzheitliche Ansatz der TCM postuliert ein ausgeglichenes Verhältnis von Ying und Yang für einen gesunden, harmonischen Fluss der Lebensenergie Qi.

Krankheitsauslöser stören diesen Fluss auf unsichtbaren Energiebahnen des Körpers, den Meridianen.

Mit Hilfe eines komplexen Ordnungsschemas der TCM findet der Arzt den krankhaft gestörten Funktionskreis, der durch Akupunktur zugehöriger Punkte auf den Meridianen effektiv behandelt werden kann. Bereits zerstörte Organstrukturen können mit Akupunktur allerdings nicht wiederhergestellt werden.

Neben den Akupunkturpunkten auf den Meridianen des Körpers gibt es zahlreiche Behandlungspunkte am Ohr und am Schädel, deren ergänzende Nadelung bei den Behandlungskonzepten der TCM von großer Bedeutung ist. Der Reiz der feinen Nadeln kann bei entsprechenden Krankheitsbildern durch  zusätzliche (elektrische) Wärmezufuhr noch verstärkt werden.

> zurück nach oben

Akupunktur bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Die Indikationsliste der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Einsatz der Akupunktur in der Orthopädie umfasst akute und chronische funktionelle Störungen bei Erkrankung der

  • Wirbelsäule (HWS-, BWS-, LWS-Syndrom, Kopfschmerzen)
  • Bandscheiben (Osteochondrose, Protrusio, Prolaps)
  • Gelenke (Arthrose)
  • Muskeln und Sehnen (Myotendinose, Tendinitis)
  • Nerven (Neuralgie, Ischialgie, Migräne)

Bei diesen Erkrankungen, die nicht selten auch von allgemeinen funktionellen Beeinträchtigungen wie Wetterfühligkeit, Unwohlsein, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Erschöpfungszuständen begleitet sind, wirkt Akupunktur über

  • Schmerzreduktion
  • Muskelentspannung
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Harmonisierung des Vegetativum
  • Ausgleich der Psyche
  • Anregung des Immunsystems

Gelegentlich kommt es zu Beginn der Behandlungsserie zunächst zu einer Verstärkung der Beschwerden, der sogenannten Erstverschlimmerung. Dieses Phänomen reguliert sich jedoch im weiteren Behandlungsverlauf, meist spontan oder durch den Einsatz von weniger Nadeln in geringerer Reizstärke.

Komplikationen sind bei fachgerechter Anwendung der Akupunktur äußerst seltenBei der Behandlung von Schwangeren sind lediglich einige wenige Akupunkturpunkte auszusparen. Bei Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko unter gerinnungshemmender Medikation ist der Einsatz der Akupunktur sorgfältig abzuwägen. Absolute Kontraindikationen sind nicht bekannt.

> zurück nach oben

Akupunktur als Wahlleistung

Für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen ist gemäß der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Akupunktur die Übernahme der Kosten beschränkt auf die Behandlung chronischer Schmerzen der Lendenwirbelsäule und der Kniegelenke (Gonarthrose).

Wir offerieren unseren gesetzlich versicherten Patienten das gesamte Behandlungsspektrum der Akupunktur zur Therapie akuter und chronischer Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

  • als Wahlleistung

 

> zurück nach oben

 

Arthoseprophylaxe und präventive Therapie

Icon 02

Informationen

Arthrose ist der krankhafte Verschleiß von Gelenken, der über das alterstypische Ausmaß natürlicher Abnutzungsprozesse hinausgeht.

Folge der Erkrankung ist die dauerhafte Minderung der Gebrauchsfähigkeit der arthrotischen Gelenke.

Arthroseprophylaxe

Präventive Therapie

 

Arthroseprophylaxe

Ziel der Arthroseprophylaxe ist die Wiederherstellung der Balance zwischen Belastbarkeit und Belastung dse betroffenen Gelenkes.

Arthroseprophylaxe beginnt mit der fachärztlichen Abklärung des individuell unterschiedlichen Arthroserisikos.

Faktoren für ein erhöhtes Risiko sind

  • erbliche Veranlagung
  • angeborene und erworbene Fehlstellungen
  • entzündliche Gelenkerkrankungen
  • Überlastungsschäden
  • Übergewicht

Unsere Untersuchung dient der Abklärung  krankhafter Veränderungen wie etwa präarthrotischer Deformitäten von Gelenken und Knochen, die eine spezifische Behandlung erfordern.

Wir analysieren innere und äußere Risikofaktoren für eine dauerhafte Fehl- und Überlastung noch gesunder Gelenke im Beruf und beim Sport.

Arthroseprophylaxe hat verschiedene Ansätze abhängig vom individuellen Gelenkbefund:

  • Primärprävention bei Risikopatienten ohne dauerhafte Schäden am Gelenkknorpel
  • Sekundärprävention bei Patienten mit Knorpelschäden und arthrotischen Beschwerden und Beeinträchtigungen des betroffenen Gelenkes

> zurück nach oben

Präventive Therapie

Unsere orthopädische und sportmedizinische Analyse hilft äußere Risikofaktoren zu minimieren und innere Faktoren für eine Anfälligkeit des Gelenkknorpels medikamentös zu beeinflussen.

Prinzip der medikamentösen Prävention ist die prophylaktische und therapeutische Unterstützung des Knorpelstoffwechsels, um die Entwicklung arthrotischer Schäden zu verhindern oder zu verzögern.

  • Hyaluronsäure

ist ein unverzichtbarer körpereigener Wirkstoff für unterschiedliche Bindegewebe, insbesondere für den Gelenkknorpel.

Hyaluronsäure verbessert die Elastizität des Knorpelgewebes, die wesentlich für seine Funktion als Gleitfläche und als Dämpfer für Druck- und Stoßbelastungen ist. Der Wirkstoff steigert den Effekt der natürlichen Gelenkschmiere.

Hyaluronsäure wird ins Gelenk gespritzt, um eine ausreichende Wirkung unmittelbar am Knorpel zu gewährleisten.

  • Pulsierende Signal Therapie (PST)

Die nichtinvasive PST fördert mit den Strömen eines Magnetfeldes die Aufnahme von Nährstoffen und Flüssigkeit in den Knorpel zur Verbesserung der Elastizität und Belastbarkeit. Die Kombination von PST und Hyaluronsäure-Injektionen kann den Schutz des Knorpelgewebes steigern helfen.

Die präventive Therapie der Arthrose mit Hyluronsäure und PST ist bislang eine Wahlleistung für gesetzlich krankenversicherte Patienten. Zusatzversicherungen bieten aber zunehmend zumindest eine Kostenbeteiligung an.

> zurück nach oben

DXA-Knochendichtemessung

Icon 03

Informationen

Die DXA-Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) ist eine verlässliche Untersuchung zur Bestimmung der Knochensubstanz des Skeletts.

Nach gültiger Leitlinie des Dachverbandes Osteologie (DVO) ist die DXA-Knochendichtemessung unverzichtbarer Teil der Diagnostik von Patienten mit Risikofaktoren für eine Osteoporose und wichtig für die Verlaufskontrolle der Knochensubstanz von Patienten mit Osteoporose unter medikamentöser Therapie.

Krankheitsbild der Osteoporose

DXA-Osteodensitometrie zur Früherkennung

 

Krankheitsbild der Osteoporose

Die Osteoporose ist die häufigste chronische Stoffwechselkrankheit des Skeletts.

Die im Volksmund als "Knochenschwund" bezeichnete Osteoporose führt neben dem über das Altersmaß hinausgehenden Verlust von Knochenmasse zur Störung des Knochenaufbaus mit verminderter Stabilität des Knochens.

Ein erhöhtes Risiko  für eine Osteoporose haben insbesondere Frauen nach Eintritt in die Wechseljahre. Die dauerhafte Einnahme von Kortikosteroiden gehört zu weiteren bekannten Risikofaktoren.

Schwerwiegende Folgen der Osteoporose sind Behinderungen durch Knochenbrüche von Wirbelkörpern und durch Oberschenkelhalsbrüche. Gehäuft kommt es auch ohne adäquates Unfallereignis zu Oberarmkopf- und Handgelenksbrüchen.

 

DXA-Osteodensitometrie zur Früherkennung

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Untersuchung nur bei manifester Osteoporose mit röntgenologisch nachgewiesenen Knochenbrüchen.

Als Maßnahme zur Früherkennung der Osteoporose ist die DXA-Knochendichtemessung bislang eine Wahlleistung und nicht im Leistungskataolg der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.

Wir bieten unseren Patienten die DXA-Knochendichtemessung als Wahlleistung in unserer Praxis mit Messung der Knochensubstanz an der Wirbelsäule und am Oberschenkelhals der Hüfte an.

Wir beraten unsere Patienten hinsichtlich prophylaktischen Verhaltens, veranlassen weitere Maßnahmen zur Abklärung der Ursache der Erkrankung und leiten gemäß aktueller Leitlinie der DVO eine effiziente spezifische Medikation der Osteoporose ein.

> zurück nach oben

Extrakorporale Stoßwellentherapie

Icon 04

Informationen

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie ist nach einem Anwendungszeitraum von mehr als 20 Jahren eine wissenschaftlich nachgewiesene, erfolgreiche orthopädische und chirurgische Behandlungsform.

Grundlagen der ESWT

Standardindikationen zur fokussierten ESWT

Indikationen zur radialen ESWT

Behandlungsablauf der ESWT

 

Grundlagen der ESWT

Extrakorporale Stoßwellen sind außerhalb des Körpers elektrohydraulisch erzeugte Schallimpulse sehr hoher Druckamplitude, deren besonderes Merkmal die Kürze des Pulsanstieges und der Pulslänge ist.

Der sehr hohe Druck der Stoßwellen bewirkt in erkranktem biologischem Gewebe eine Stimulation körpereigener Heilungsprozesse durch die

  • Steigerung der Blutversorgung und des Zellstoffwechsel
  • Freisetzung reparativer Gewebsfaktoren
  • Differenzierung von Stammzellen zur Neubildung gesunden Gewebes

Elektrohydraulische Stoßwellen werden vor Eintritt in den Körper im Stoßwellengerät technisch aufwändig gebündelt. Appliziert werden diese fokussierten Stoßwellen mit dem Schallkopf des Gerätes, der an der Körperoberfläche exakt über dem erkrankten Gewebe aufgesetzt wird. Auch die Eindringtiefe der fokussierten Stoßwellenenergie wird abhängig von der Lokalisation der erkrankten Struktur bestimmt.

Die fokussierte ESWT wird insbesondere bei umschriebenen Gewebsveränderungen eingesetzt: erste Anwendung fand die fokussierte ESWT in der Urologie zur Zertrümmerung von Nierensteinen, bevor in Orthopädie und Unfallchirurgie zunächst Kalkdepots in Sehnen und nicht heilende Knochenbrüche mit dieser Form der ESWT behandelt wurden.

Radiale Stoßwellen enstehen durch Druckluft. Der so erzeugte ballistische Impuls hat im Unterschied zur elektrohydraulischen Stoßwelle eine deutlich kleinere Druckamplitude und ist wesentlich langsamer. Die Druckwelle ist nicht fokussiert und breitet sich radial und nur oberflächlich im Behandlungsgebiet aus. Indikationsabhängig zeigen radiale Druckwellen ähnliche Wirkungen wie die fokussierte ESWT.

> zurück nach oben

Standardindikationen zur fokussierten ESWT

Nach Versagen, bei Unverträglichkeit oder Kontraindikationen aller anderen üblichen konservativen Therapiemöglichkeiten und als Alternative zu Maßnahmen mit höherem Risiko (Operation, Strahlentherapie) raten wir zur fokussierten ESWT bei

  • Periarthritis calcarea des Schultergelenks ("Kalkschulter") mit schmerzhaften Kalkdepots in Sehnen- und Kapselgewebe
  • "Tennisellenbogen" mit schmerzhafter chronischer Reizung der Sehnenansätze und Knochenhaut
  • Fersensporn mit schmerzhafter Verkalkung des Sehnenansatzes der Fußmuskulatur
  • nicht heilenden Knochenbrüchen (Pseudarthrosen)

Bei diesen Standardindikationen sind gute bis sehr gute Behandlungsergebnisse bei bis zu 85% der Betroffenen wissenschaftlich dokumentiert.

Weitere bewährte Anwendungsmöglichkeiten fokussierter ESWT in der orthopädischen Praxis sind

  • chronische Entzündung der Achillessehne (Achillodynie)
  • "Golferellenbogen" mit schmerzhafter chronischer Sehnen- und Knochenhautreizung
  • chronische Knochenhautreizung am Trochanter des Oberschenkels
  • Patellaspitzensyndrom ("jumpers knee")
  • Tibiakantensyndrom ("shin splint")

> zurück nach oben

Indikationen zur radialen ESWT

Die radiale Stoßwellentherapie hat zunächst zunehmende Verbreitung in der Sportmedizin erfahren.

Sportmedizinische und orthopädische Einsatzgebiete sind chronische therapieresistente Reizzustände oberflächlich gelegener Gewebe des Stütz- und Bewegungsapparates und insbesondere

  • schmerzhafte Muskeltriggerpunkte des Rumpfes und der Extremitäten

mit chronischen Beschwerden der Muskulatur aufgrund hartnäckiger Verspannungen, nach Verletzungen und bei Überlastungsschäden.

> zurück nach oben

Behandlungsablauf der ESWT

Gemäß Leitlinie der Deutschsprachigen Internationalen Gesellschaft für Extrakorporale Stoßwellentherapie (DIGEST) umfasst der Behandlungszyklus mit fokussierter ESWT

  • bis zu 3, maximal 5 Sitzungen
  • 1000 - 3000 Impulse / Sitzung
  • 1 - 2 wöchiges Behandlungsintervall

Spezifische Verhaltensmaßnahmen vor und nach der Applikation der ESWT sind nicht erforderlich.

Die Fahrtauglichkeit ist nicht durch die Therapie eingeschränkt, die Arbeitsfähigkeit  während der Behandlungsserie bleibt meist erhalten.

Über den Zeitpunkt der Wiederaufnahme sportlicher Belastungen nach Abschluss der ESWT ist individuell zu entscheiden.

Die Behandlung mit fokussierter und radialer ESWT ist bislang eine Wahllseistung für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen.

> zurück nach oben

Lasertherapie

Icon 04

Informationen

Lasertherapie ist eine effektive alternative Behandlungsform bei vielfältigen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates.

Effekte der Lasertherapie

Indikationen zur Lasertherapie

 

Effekte der Lasertherapie

Laserstrahlung entsteht durch Stimulation und Verstärkung von Licht. Lasergeräte produzieren abghängig von der Wellenlänge, der Leistung und der Energie des Lichtes unterschiedliche Intensitäten der Laserstrahlung.

Mid- und Softlaserstrahlung wirkt in erkranktem und verletztem Gewebe durch Stimulation körpereigener enzymatischer Reparaturmechanismen und durch Steigerung der Energieversorgung der geschädigten Zellen. Lasertherapie führt zur

  • Schmerzdämpfung
  • Abschwellung
  • Entzündungshemmung
  • Heilungsbeschleunigung

 

Indikationen zur Lasertherapie

Akute und chronische orthopädische Erkrankungen entzündlichen, rheumatischen oder arthrotischen Ursprunges aller Gewebe des Stütz- und Bewegungsapparates wie

  • Tendinose, Tendinitis
  • Ligamentose
  • Kapsulitis
  • Periostitis
  • Arthrose, Arthritis

behandeln wir - auch als Alternative zur medikamentösen Therapie mit Tabletten oder Spritzen - erfolgreich mit Mid- und Softlasern.

Ein Schwerpunkt unserer Anwendung der Lasertherapie ist die Sportmedizin:

  • Muskelzerrungen, Muskelfaserrisse
  • Verstauchungen, Kapsel- und Bandverletzungen
  • Sehnenverletzungen
  • Überlastungsschäden an Sehnen, Bändern, Gelenken und Muskulatur

sprechen sehr gut und mit beschleunigter Heilung  auf eine Behandlungsserie mit Lasertherapie an.

In vielen Fällen kombinieren wir die Lasertherapie mit einer zusätzlichen Schmerzakupunktur.

Lasertherapie wird von den privaten Krankenkassen erstattet.

Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben bislang keinen Anspruch auf Kostenübernahme ihrer Kasse, Zusatzversicherungen können sich jedoch an den Behandlungskosten dieser Wahlleistung beteiligen.

> zurück nach oben

Pulsierende Signaltherapie

Icon 04

Informationen

Pulsierende Signale eines Magnetfeldes können zur Therapie vieler orthopädischer Erkrankungen genutzt werden.

Wirkung der Pulsierenden Signal Therapie

Indikationen zur PST

 

Wirkung der Pulsierenden Signal Therapie

Die Pulsierende Signal Therapie (PST) stimuliert körpereigene Regenerations- und Reparaturmechanismen von Weichteil-, Knorpel- und Knochengewebe:

Durch die pulsierenden Signale des elektromagnetischen Feldes entstehen im Knorpelgewebe strömende Potentiale, die die Aufnahme von Flüssigkeit und Nährstoffen aus der Gelenkschmiere fördern und den Stoffwechsel der Knorpelzellen steigern. Die PST verbessert die Elastizität und Belastbarkeit des Gelenkknorpels.

Auch an Bandscheiben, Knochen, Sehnen, Bändern und Muskulatur sind die stimulierenden Effekte der PST zu beobachten.

 

Indikationen der PST

Wir setzen die Pulsierende Signal Therapie ein bei chronischen Beschwerden durch

Wirbelsäulenerkrankungen:

  • Bandscheibenschäden
  • Arthrosen der Wirbelgelenke
  • Nervenwurzelreizungen (Ischialgie)
  • Schmerzsyndrome nach Operationen
  • chronische Muskelverspannungen

Gelenkerkrankungen:

  • Arthrosen der Schulter-, Ellenbogen-, Hüft-, Knie-, Sprunggelenke
  • Polyarthrose der Finger- und Daumensattelgelenke
  • Vorfuß-Arthrose
  • Überlastungsschäden  von Knorpel, Kapseln, Bändern, Sehnen und Muskulatur

Die Behandlungsserie bewirkt eine stufenförmige Aktivierung des Heilungsprozesses. Bei der Therapie von Gelenkerkrankungen kann die PST zur Verstärkung der Wirkung mit Hyaluronsäure-Injektionen kombiniert werden.

Für gesetzlich krankenversicherte Patienten ist die Pulsierende Signal Therapie bislang eine Wahlleistung als nichtinvasive nebenwirkungsfreie Alternative zu medikamentösen Behandlungsformen.

> zurück nach oben